Unter dem Motto „Regional & Digital“ präsentierte sich das Zentrum für zukunftsfähige Tierhaltung e. V. (zfzt) am 12. und 13. September 2026 beim 21. Brandenburger Dorf- und Erntefest in Damelang.
Gemeinsam mit der Klinik für Klauentiere und der Mobilen Klinik der Universität Leipzig sowie der Mobilen Scheune des Smart Farming Lab zeigte das zfzt, wie Tiermedizin, Digitalisierung und anwendungsorientierte Forschung zur Zukunft der Landwirtschaft beitragen. Begegnungen mit politischen Entscheidungsträgern, darunter Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, sowie zahlreiche Gespräche boten wichtige Impulse für den fachlichen Austausch und die weitere Vernetzung.
Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
Wie lassen sich moderne Tiermedizin, digitale Technologien und eine tiergerechte, nachhaltige Landwirtschaft miteinander verbinden? Antworten und Anknüpfungspunkte für weitere Gespräche bot das 21. Brandenburger Dorf- und Erntefest am 12. und 13. September 2026 in Damelang in der Gemeinde Planebruch. Unter dem Motto „Regional & Digital“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um die Vielfalt der ländlichen Räume und Perspektiven für ihre zukünftige Entwicklung sichtbar zu machen.
Das Zentrum für zukunftsfähige Tierhaltung e. V. (zfzt) war gemeinsam mit der Klinik für Klauentiere und der Mobilen Klinik der Universität Leipzig sowie der Mobilen Scheune des Smart Farming Lab präsent. Die gemeinsame Beteiligung verband veterinärmedizinische Expertise und innovative Ansätze für die Tierhaltung mit digitalen Technologien und praxisorientiertem Wissenstransfer.
Mobile Tiermedizin und digitale Innovationen erleben
Die Mobile Klinik der Klinik für Klauentiere veranschaulichte, wie moderne Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten direkt auf landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt werden können. Mobile Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten eröffnen neue Perspektiven für die tiermedizinische Versorgung vor Ort. Digitale Anwendungen und telemedizinische Unterstützung ermöglichen darüber hinaus den fachlichen Austausch mit spezialisierten Kollegen und können dazu beitragen, die Versorgung von Rindern auch in weiter entfernten Regionen zu verbessern.
Ergänzend dazu bot die Mobile Scheune des Smart Farming Lab einen Einblick in die Möglichkeiten digitaler Technologien für die Landwirtschaft. Als mobiler Experimentier- und Begegnungsraum bringt sie Forschung und landwirtschaftliche Praxis zusammen. Sensorik, Kameratechnik, Drohnen und weitere digitale Anwendungen zeigen beispielhaft, wie Daten genutzt werden können, um landwirtschaftliche Prozesse besser zu verstehen und Entscheidungen zu unterstützen.
Die gemeinsame Präsenz machte deutlich, dass die Zukunft der Tierhaltung nicht durch einzelne technische Lösungen entsteht. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel von Tiergesundheit, praktischer Umsetzbarkeit, Digitalisierung und dem Wissen der Menschen, die täglich in der Landwirtschaft arbeiten.
Austausch mit Politik und Landwirtschaft
Ein wichtiger Bestandteil des Festes waren die Begegnungen mit politischen Entscheidungsträgern und Vertreterinnen und Vertretern der Agrarbranche. Zur offiziellen Eröffnung begrüßte Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt die Gäste. Auch der anschließende Austausch mit Akteuren aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft bot Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Landwirtschaft zu diskutieren.
Für das zfzt ist dieser Dialog besonders wichtig: Zukunftsfähige Tierhaltung erfordert Lösungen, die wissenschaftlich fundiert, tiergerecht und unter den Bedingungen landwirtschaftlicher Betriebe umsetzbar sind. Dafür braucht es den kontinuierlichen Austausch zwischen Forschung, tierärztlicher Praxis, landwirtschaftlichen Betrieben, Unternehmen, Verbänden und Politik.
Netzwerke stärken, Wissen in die Praxis bringen
Die gemeinsame Präsentation von zfzt, Klinik für Klauentiere und dem Smart Farming Lab verdeutlichte den Mehrwert einer einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit. Unterschiedliche Kompetenzen werden zusammengeführt, Innovationen anschaulich vermittelt und neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen geschaffen.
Das Dorf- und Erntefest bot dafür einen geeigneten Rahmen: Es verband regionale Landwirtschaft und gelebte Tradition mit modernen Technologien und Zukunftsfragen. Die zahlreichen Begegnungsmöglichkeiten unterstrichen die Bedeutung persönlicher Gespräche und belastbarer Netzwerke, um neue Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu stärken.
Das zfzt setzt sich dafür ein, Erfahrungen und Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzuführen und die Weiterentwicklung einer modernen, nachhaltigen und tiergerechten Nutztierhaltung aktiv zu unterstützen. Die gemeinsame Präsenz in Damelang war hierfür ein sichtbares Beispiel – und ein wichtiger Impuls für den weiteren Dialog über die Landwirtschaft von morgen.
Gemeinsam mit der Klinik für Klauentiere und der Mobilen Klinik der Universität Leipzig sowie der Mobilen Scheune des Smart Farming Lab zeigte das zfzt, wie Tiermedizin, Digitalisierung und anwendungsorientierte Forschung zur Zukunft der Landwirtschaft beitragen. Begegnungen mit politischen Entscheidungsträgern, darunter Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, sowie zahlreiche Gespräche boten wichtige Impulse für den fachlichen Austausch und die weitere Vernetzung.